Evangelische
Kirchengemeinde
Fahrenbach

Neuigkeiten

"Die Neuigkeiten über ihn verbreiteten sich weit über die Grenzen Galiläas." (Matthäus 4,24)


Namibia satt

Spendenprojekt des ehemaligen Haßmersheimer Pfarrehepaars

Letzter Bericht aus Namibia:

Namibia leidet – da Namibia auf den Tourismus angewiesen ist und keine Touristen kamen und kommen, haben wahrscheinlich HUNDERTTAUSENDE ihre Arbeit verloren. Es gibt kein soziales Netz, und keine Hilfen! Hunger und Verzweiflung nehmen täglich zu.

Abstandsregeln, Maskenpflicht, Desinfektionsmittel, - mögen in Deutschland sinnvoll sein - hier ist es schwierig dies durchzusetzen, wenn man sich vorstellt, wieviele Menschen zusammen in einem Zimmer schlafen und wohnen und nicht einmal Geld für Essen haben (wie sollen sie dann noch Hygieneartikel kaufen können.)

Zu Krankheitszahlen kann ich nicht wirklich etwas sagen. Da die Teste relativ teuer sind, lassen sich die Wenigsten testen.

Gerade gestern war ich aber im Township und habe Nahrungsmittel für 36 Familien dorthin gebracht (ausgewählte Familien, mit mehreren Kindern, bei denen ein Elternteil tot und das andere Elternteil psychisch oder physisch krank ist). Da sagte mit die Organisatorin, die diese Familien betreut, dass letzte Woche ein Bus voll mit Minenarbeitern ins Township Otji zu ihren Familien zurückgekehrt ist, die im Nachhinein alle „positiv“ getestet worden sind. Und auch die Schüler/innen haben mit Ferienbeginn Corona zuhauf aus ihren Internaten mit in ihre Familien gebracht.

Ein Großteil der Menschen im Township leidet zusätzlich unter Aids, Hepatitis und Tuberkulose und dazu kommt eine konsequente Mangel/Unterernährung, das macht es für das Immunsystem ziemlich schwierig.

 

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