Evangelische
Kirchengemeinde
Fahrenbach

Seelsorge

"Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden." (Römer 12,15)

Es ist schön, wenn man seine Freude mit jemanden teilen kann, wenn es aus einem überschwänglich raussprudelt und man dann jemanden hat, der sich mit einem freut. 

Mindestens genauso wichtig ist es aber, jemanden zu haben, dem man sein Leid klagen kann, wenn man unglücklich ist oder bei dem man seine Schuld abladen kann, wenn sie einen niederdrückt.
Wenn wir glücklich sind, dann hört man uns gerne zu uns ist gerne in unserer Nähe. Wenn wir unglücklich, verzweifelt oder am Boden sind, dann wissen wir aber nicht immer, an wen wir uns wenden können.
Manchmal, weil es niemanden gibt, der unser Klagen hören will.
Manchmal, weil wir nicht wissen, wem wir unser Innerstes anvertrauen können.
Manchmal, weil wir zweifeln, ob der andere mit Verständnis und Liebe reagiert oder mit Verachtung und Abneigung.

In unserem Pfarrer begegnet dir ein Mensch, der sich für dich und deine Nöte interessiert, der dir zuhört, der verschwiegen ist und verständnisvoll.
(Alles, was du ihm in der Seelsorge oder Beichte anvertraust, ist darüber hinaus rechtlich geschützt und darf unter Strafe nicht weitergegeben werden - noch nicht einmal, dass du überhaupt bei ihm gewesen bist.)
Ihm kannst du dich anvertrauen und dein Herz ausschütten, wenn dir danach ist. Ruf einfach bei ihm an und vereinbare einen Termin - im Pfarrbüro oder bei dir zu Hause.

Wenn du dennoch noch mehr Anonymität brauchst, kannst du dich entweder an einen Pfarrer oder eine Pfarrerin aus einer Nachbargemeinde wenden oder bei der Telefonseelsorge anrufen, die nicht kostenpflichtig ist: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 oder 116 123. Über www.telefonseelsorge.de gibt es sogar die Möglichkeiten, die Angebote einer Mail-, Chat- oder Face-to-Face-Beratung anzunehmen.

 

In allen unseren Nöten kommt er uns mit Trost und Ermutigung zu Hilfe, und deshalb können wir dann auch anderen Mut machen, die sich ebenfalls in irgendeiner Not befinden: Wir geben ihnen den Trost und die Ermutigung weiter, die wir selbst von Gott bekommen. (2. Korinther 1,4)